Ela Hautnah

Leipziger Buchmesse | Bücherwahnsinn im Winterchaos …

20. März 2018
Leipziger Buchmesse 2018

Das Jahr hat quasi erst angefangen und schon war ich Teil eines Ereignisses, das jetzt schon eines meiner Jahreshighlights ist – Die Leipziger Buchmesse! Meiner allerersten großen Messe *_* Im November war ich für einige Stunden auf der Buch Berlin und dieses Erlebnis war bereits wundervoll, die Leipziger Buchmesse hat dies aber sowas von in den Schatten gestellt!

Ich hatte zwar nur zwei Tage dort (genaugenommen 1,5 d, da ich erst Freitagnachmittag eintraf), aber es waren gigantische, bombastische, inspirierende, überwältigende, vernetzende Tage …  Die schiere Größe der Halle hat mich zu Beginn bereits umgehauen, dabei wusste ich noch nicht, dass es hinter der Glashalle ja noch weiter geht …

Nachdem ich mich am Freitag endlich einigermaßen im Gewusel der Gänge und Passanten orientiert hatte, war es dann doch nicht mehr so schwer, die Stände zu finden, die ich mir herausgesucht hatte. Und da noch nicht so viel los war, kam ich auch schnell von A nach B, wobei schnell relativ zu betrachten ist, da ich mich an den ganzen Büchern nicht sattsehen konnte ;-)

Es waren aber nicht die Bücher

die mich überwältigten sondern die Menschen, die ich getroffen habe. Es ist das eine, mit ihnen per sozialen Medien zu kommunizieren, aber etwas völlig anderes, sie persönlich zu treffen. Einige kenne ich bereits seit mehreren Jahren und nun konnte ich sie endlich in die Arme schließen! Ein unbeschreibliches Gefühl! Nur leider trennten sich unsere Wege meist schnell wieder, weil weitere Termine anstanden oder im Falle meiner Signierstunden (sie waren so toll!!!!!) andere potentielle Interessenten vorbeischauten. Mädels/Jungs, wir müssen es mal schaffen, uns Abends nach der Messe zu treffen!

Es gab jedoch eine Hürde …

zu überwinden, mit der ich zwar gerechnet habe, die Leipzig aber in die Knie zwang: Das Wetter.
Die liebe Winterfee war der Meinung, es noch einmal richtig krachen zu lassen, und hat Leipzig mal schnell über Nacht lahmgelegt. Am Freitag begann es morgens bereits mit Schneeregen und eisigem Wind, die dann in Schnee und gemütliche -7°C umschlugen, sodass bereits am späten Nachmittag die Fernzüge ausfielen und die Straßenbahnen zu kämpfen hatten.

Am Samstagmorgen rief dann die liebe Anni Laine in der Messe-WG an, in der ich untergekommen war, dass die Bahnen kaum bis gar nicht mehr fuhren. Bei uns brach helle Aufregung aus, ob wir es überhaupt zur Messe schafften (zu Fuß wären wir da mindestens 2 h unterwegs gewesen) Zum Glück war unsere Bahn nicht betroffen und wir trafen pünktlich um 10 auf dem Messegelände ein.

Die Kälte hatte jedoch ihre Spuren hinterlassen:

Eisklumpenfüße, durchgeweichte Turnschuhe, Wasser – das von den Dächern tropfte, aber auch wunderschöne Bilder wie dies hier:

Da ich warm angezogen war, störte mich das alles nicht sonderlich und in der Menge wurde es ohnehin schnell warm. Am Samstag habe ich mir dann die Zeit genommen, auch mal intensiver zu stöbern und es fiel mir wirklich wahnsinnig schwer, nicht gleich alle Bücher mitzunehmen, die mir gefallen haben. Das waren nämlich eine ganze Menge. Im Endeffekt hab ich mich dann aus Platzgründen entschieden, alle Werke zu fotografieren und sie später in der Bibliothek (den Ausweiß hole ich mir demnächst :D) auszuleihen und mich auf ein Exemplar beschränkt, dass ich schon ewig auf meiner Liste habe: Die „WG mit Biss“ von der unglaublichen Vanessa Carduie.
Natürlich signiert!

Ich kenne sie schon einige Jahre, leider konnten wir uns bis zu diesem Tag aber nicht persönlich treffen. Deswegen zählt sie zu einem meiner absoluten Highlights der Messe!
Ein weiteres waren eben die vielen lieben Blogger, die mich unterstützen, wie zum Beispiel Carmi und
SpreadMyWings von April’s fantastische Welt der Bücher und Musik. Mit dabei war natürlich mein bester Freund Enerem. (Sagt ihm das aber bloß nicht, sonst zieren mein Gesicht bald neue Kratzspuren!)

Der Samstag hätte definitiv noch einige Stunden mehr haben können, aber gegen Abend haben sich dann meine Füße und Beine bemerkbar gemacht, weshalb ich mich auf den Heimweg in unsere Messe-WG begeben habe. Immer ein Auge auf die Bahn-App werfend, die jedes Mal dasselbe anzeigte:

Zugausfall

Davon war ich dann leider auch am Sonntag betroffen, sodass ich einen ganz anderen ICE nehmen musste, der dann auch noch knapp 100 min Verspätung hatte. Daraus resultierte eine sehr witzige Gruppendynamik, die man von der Antarktis kennt: Pinguingruppenkuscheln, das wir noch um Fitness Übungen erweitert hatten. Eine Altersbegrenzung gab es nicht und Berührungsängste wurden plötzlich über Bord geworfen. Es war schweinekalt, wir froren erbärmlich, aber unser gemeinsames Ziel schaffte es, schlechte Laune in düstersten Sarkasmus zu wandeln …
Als der Zug dann endlich einfuhr, lief aber alles glatt.

Trotz der Kälte war die Messe einfach nur genial und ich hoffe sehr darauf, nächstes Jahr wieder dabei sein zu können. Zuvor nehme ich aber die FBM mal unter die Lupe ;)

Wie habt ihr die LBM18 in Erinnerung? Was waren eure Highlights? Ich freue mich wie immer sehr über eure Kommentare!

Bis ganz bald wieder!
Eure Ela

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