Rezensionen

Rezension zu Romina – Tochter der Liebe

29. August 2017

Wenn ich nicht schon vorher von der Geschichte gehört hätte, hätte mich spätestens das Cover dazu verleitet, das Buch zu kaufen.
Der Prolog des Buches irritierte mich ein wenig und war ein wenig holprig geschrieben, sobald es jedoch zur Hauptperson „Romina“ kam, zog mich die Geschichte in ihren Bann.
Romina ist die Tochter von Eros, dem griechischen Gott der Liebe, und schenkt den Menschen zusammen mit ihrem Vater die wahre Liebe. Ausgestattet mit bestimmten Attributen, kann sie ungesehen unter den Menschen wandeln, und findet durch ihre Intuition die perfekten Paare. Doch selbst hat sie dieses Glück noch nie gefühlt – und möchte es auch nicht. Es genügt ihr völlig, andere glücklich zu machen.
Als sie aus dem Olymp verbannt wird, wird ihr Leben gehörig auf den Kopf gestellt. Sie trifft den jungen Literaturstudenten Devin, der ihr Unterschlupf gewährt und der genau jene Gefühle in ihr weckt, vor denen sie flieht …

Mehr möchte ich nicht erzählen, um nicht alles zu verraten.
Der Schreibstil von Annie ist locker und leicht, an manchen Stellen für meinen Geschmack jedoch ein wenig kitschig. Auch werden zu häufig Koseworte benutzt.
Man kann sich gut in die Protagonistin einfühlen, was besonders unterhaltsam wird, als Romina mit irdischen Dingen wie Fahrstühlen, Handys oder verschiedenen Lebensmitteln in Berührung kommt. Romina ist eine aufgeschlossene und freundliche junge Frau, die jedoch in einigen Situationen für ihr Alter sehr naiv reagiert. Die zweite Hauptperson Devin ist ein ausgeglichener Student, der ohne eine Gegenleistung jemandem hilft. Im ersten Augenblick kam mir dieses Verhalten seltsam vor, im Nachhinein passte es jedoch perfekt, da die beiden von Geburt an füreinander bestimmt sind.
Die Thematik der griechischen Mythologie hat die Autorin schön in die Geschichte eingebunden. An einigen Stellen gehen mir die Götter jedoch zu locker mit Rominas Regel-Verstößen und bestimmten Offenbarungen um.
Und auch, dass ihre Freunde vom Olymp sie nicht besuchen, obwohl sie häufiger auf der Erde unterwegs sind, kommt mir seltsam vor.

Fazit: Romina – Tochter der Liebe ist eine wundervolle romantische Geschichte für zwischendurch, die einen die Zeit vergessen lässt und das Herz von Romantikern höherschlagen lässt – Ein sehr schönes Debüt der Autorin Annie Laine!

Klappentext:

**Auch eine Göttin kann der Liebe nicht widerstehen**
Romina hat ihr ganzes Leben der Liebe gewidmet. Als Halbgöttin ist es ihr Auftrag, die Menschen zu verkuppeln und ihre Herzen höherschlagen zu lassen. Aber dann wird sie aus heiterem Himmel vom Olymp verbannt und ihrer Göttlichkeit beraubt. Völlig unvorbereitet findet sie sich plötzlich auf der Erde wieder und muss am eigenen Körper erfahren, was Worte wie Hunger und Kälte bedeuten. Doch es gibt einen Ausweg aus ihrem Unglück: Gelingt es ihr, den süßen Literaturstudenten Devin mit der ihm vom Schicksal vorherbestimmten Partnerin zusammenzubringen, darf sie als Göttin auf den Olymp zurückkehren. Eine Aufgabe, die Romina mehr abverlangen wird, als sie sich vorstellen kann…

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