Ela Hautnah

Coverdesign | Von der Idee zum Bild

12. März 2018

 

High Fantasy Cover sind für mich persönlich die Ferraris unter den Buchdeckeln. In kaum einem anderen Genre sind die Cover selbst gezeichnet, denn meist werden sie aus Fotos und ein wenig Magie erstellt ;-) Naja, nicht ganz. Die Magie heißt in diesem Fall: Licht, Schatten, Ebenen, vielleicht Matt-Painting, kleine Vektorgrafiken, etc. Aber kein stundenlanges Gemale wie ich es mit Sylnen 2 hatte.

Coverdesign

Ehe es überhaupt losgeht, habe ich mir eine grobe Skizze auf Papier gezeichnet und sie dann Hals über Kopf wieder über den Haufen geworfen, weil ich dieses geniale Tutorial zum Matte Painting gefunden habe! (Oh man, der Kerl ist einfach … hach!! Ähh, genug abgescheift ;) )
Bis dahin hab ich nicht einmal gewusst, was das ist und auch jetzt fehlen mir ehrlich gesagt noch die Worte, um es kurz und knackig zu definieren. Ich versuch es dennoch mal, wenn etwas falsch ist, schreit bitte sofort!

Matte Painting ist …

eine Kombination aus Zeichnen und Fotobearbeitung. Zu Beginn wird eine Komposition des Bildes angefertigt, nach und nach einige Details eingetragen und anschließend Fotos eingefügt. Mittels Farbveränderungen und einigen anderen Bildbearbeitungstools werden diese Schritt für Schritt in das Bild eingefügt und meist noch mit zeichnerischen Elementen versehen, damit es keine Übergänge zwischen der Komposition und den Fotos gibt. Und natürlich auch, um Elemente hinzuzufügen (z.B Lichtlinien etc, wie sie gerne in Science Fiction Bildern vorkommen), die nicht im Bild enthalten sind.

(Hier fing ich mit den Matte Painting Elementen an, hab aber sehr schnell gemerkt, dass die Bilder zu detailliert sind. Als Vorlage waren sie aber super!)

Auch habe ich gelernt, dass das Bild im ständigen Wandel ist. Eine Skizze, die zu Beginn vorhanden war, weicht mal schnell einem anderen Element, weil es besser passt. Hier wird ein Wasserfall verschoben, dort kommt noch ein Berg hinzu … Eben solche Dinge.

Bei der Anfertigung des Covers von Sylnen – Die Bestimmung des Hüters

habe ich ebenfalls einige Dinge ständig geändert, weil sie in meinen Augen doch nicht den üblichen Motiven entsprachen, die auf einem Fantasy Cover dargestellt werden.

Am längsten habe ich an Lina und Lilien gebastelt. Besonders Liliens Flügel machten mir ordentlich zu schaffen (ehrlich gesagt, hatte ich einige kleine Tobsuchtsanfälle, weil ich mein Bild nicht so umsetzen konnte, wie ich es wollte), aber für das erste Mal Flügelzeichnen bin ich jetzt sehr zufrieden mit ihnen :D

Sylnen - Die Bestimmung des Hüters

Nachdem die Motive stimmten, das Licht passte und ich keine Feinheiten mehr auszubessern sah, kam die Textarbeit: Titel, Untertitel, Klappentext, Logo, Buchrückengestaltung …

Ich muss gestehen, dass die

Entstehung des Untertitels

einen ähnlichen Prozess durchmachte wie das Cover. Zu Beginn hieß er „Die Macht des Schattens“ aber nach einigen hin und her entschied ich mich für „Die Bestimmung des Hüters“, weil es dem Inhalt mehr gerecht wird.
Joar – und das war’s auch schon zum Arbeitsprozess :D Wenn ihr noch Fragen oder Anregungen habt, immer her damit! :D

Ah, ich habe gerade die Information erhalten, dass das Print leider noch nicht zur LBM18 erscheint, aaaaaber ich habe ganz viele Postkarten dabei, die signiert werden wollen <3
Ihr könnt mich am Freitag von 16:00 bis 16:30 Uhr und am Samstag 11:30 – 12:00 Uhr am Eisermannstand Halle 2 Stand H313 treffen. Ich freue mich schon meeeega auf euch!
Und jetzt geh ich weiter Goodiebags packen ;)
Bis zum Messebericht in einigen Tagen!
Eure Ela

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